Vana zum Internationalen Roma-Tag: „Aktive Maßnahmen gegen Antiziganismus: EU-Wahlen als Wendepunkt für Roma und Sinti in Europa“

Einsatz für konkrete Umsetzung und finanzielle Unterstützung im Kampf gegen Diskriminierung

Brüssel (OTS) – Anlässlich des Internationalen Roma-Tages am 8. April hebt Monika Vana, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament, hervor, wie wichtig die bevorstehenden EU-Wahlen für den Kampf gegen die Diskriminierung der Roma, Sinti und Travellers sind. Sie betont die Notwendigkeit, bereits existierende EU-Empfehlungen in den Mitgliedstaaten durch nationale Strategien wirksam umzusetzen, insbesondere um den strukturellen Antiziganismus zu bekämpfen und die aktive Partizipation der Roma in der Gesellschaft zu ermöglichen.

„Die EU-Wahlen bieten eine einmalige Chance, die Bekämpfung des Antiziganismus und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Roma in den Mittelpunkt zu rücken. Es ist essentiell, dass die Mitgliedstaaten EU-Empfehlungen aktiv umsetzen und dabei die bereitgestellten Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die noch bis 2027 laufen, gezielt einsetzen“, erklärt Vana.

„Wir stehen vor einer Wahl, die über die Zukunft der sozialen Inklusion und der Menschenrechte in Europa entscheidet. Es ist eine Gelegenheit, zu zeigen, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten ernsthaft gewillt sind, ein inklusives Europa zu fördern, in dem die Rechte aller Bürgerinnen und Bürger geachtet werden, unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit“, schließt Vana. Die Umsetzung der nationalen Strategien gegen Antiziganismus und die Förderung der aktiven Partizipation der Roma sind essentiell für die Verwirklichung dieses Ziels.

Die Roma Woche findet jedes Jahr im Brüssel statt und bringt Zivilgesellschaft und Europäische Institutionen zusammen, um sich über Realitäten und Herausforderungen, mit denen Roma, Sinti und Travellers in der EU konfrontiert sind, auszutauschen und Lösungen zu finden.